Renault in Reihe eins

28. Juni 2006, 16:19
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Alonso holt auch in Montreal die Pole, die fünfte in Serie - Team­kollege Fisichella auf zwei - Schumi Fünfter, Klien Zwölfter

Montreal - Weltmeister Fernando Alonso nimmt auch den Grand Prix von Kanada am Sonntag (Start 19:00 Uhr MESZ) aus der ersten Startposition in Angriff. Der Renault-Pilot erzielte am Samstagnachmittag in Montreal in 1:14,942 Minuten Qualifying-Bestzeit und verzeichnete damit die bereits fünfte Pole en suite, die insgesamt 14. seiner Karriere.

Hinter dem Asturier landeten sein italienischer Teamkollege Giancarlo Fisichella (+0,236) sowie der Finne Kimi Räikkönen (+0,444) im McLaren-Mercedes auf den Plätzen zwei und drei, während sich Deutschlands Rekordweltmeister und Ferrari-Superstar Michael Schumacher (+1,044) mit Rang fünf zufrieden geben musste. Der Vorarlberger Christian Klien schlug sich im Red-Bull-Ferrari besser als zuletzt, verfehlte die dritte Quali-Session der Top Ten nur um 19 Tausendstel Sekunden und geht als Zwölfter aus der sechsten Reihe in den neunten WM-Lauf.

"Es waren alle extrem eng beisammen. Die zwei Hundertstel, die mir auf die Top Ten gefehlt haben, schmerzen schon etwas, denn da überlegt man natürlich, dass man da oder dort noch etwas mehr hätte rausholen können", meinte Klien etwas selbstkritisch, war aber gleichzeitig zufrieden, seinen schottischen Teamkollegen David Coulthard (16.) klar hinter sich gelassen zu haben.

"Das war sehr wichtig, denn es schwebt jetzt schon viel Druck über meinen Schultern", betonte der Hohenemser, der in den nächsten Rennen entsprechende Leistungen bringen muss, damit er 2007 nicht ins Red-Bull-Junior-Team Toro Rosso "absteigt". Deshalb will er schon in Kanada WM-Zähler erobern. "Das ist vom zwölften Startplatz aus sicher möglich, denn es gibt hier immer viele Ausfälle. Wenn ich durchkomme, sollten also Punkte drinnen sein."

Alonso, der in der WM schon 23 Punkte vor seinem ersten Verfolger - Michael Schumacher - liegt, peilt dagegen den nächsten Triumph an. "Ich bin sehr zufrieden, jetzt müssen wir nur noch im Rennen den Sack zumachen", betonte der 24-jährige, fünffache Saisonsieger nach dem Qualifying. (APA)

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    Tadellose Leistung des Renaults, gesteuert von Weltmeister Alonso.

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