Im Wortlaut: FSG-Stellungnahme zu SPÖ-Beschluss

4. Juli 2006, 15:53
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"... erheben Anspruch in allen gesetzgebenden Körperschaften mit Sitz und Stimme vertreten zu sein"

Wien - Die FSG-Stellungnahme zum Beschluss der SPÖ, den ÖGB-Präsidenten und die Vorsitzenden der Teilgewerkschaften aus dem Parlament zu verbannen, hat folgenden Wortlaut:

"Für die FSG besteht die Notwendigkeit, dass es zu einem Wechsel der Regierungspolitik kommt. Österreich benötigt eine Politik, die den Anliegen und Interessen der ArbeitnehmerInnen Rechnung trägt. Dazu ist die Sozialdemokratie in der Lage, hat sie dies doch in der Vergangenheit erfolgreich bewiesen.

Die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen sind das gesellschafts-, sozial- und wirtschaftspolitische Sprachrohr von vielen ArbeitnehmerInnen in diesem Land und lassen sich von niemandem in der Ausübung ihrer Arbeit auf Teilbereiche, wie KV-Politik oder betriebliche Vertretung der ArbeitnehmerInnen, reduzieren und erheben - wie andere Interessenvertretungen - den Anspruch in allen gesetzgebenden Körperschaften mit Sitz und Stimme vertreten zu sein.

Die FSG wird mit ihrer ganzen Kraft dafür eintreten und arbeiten, dass eine arbeitnehmerInnenfreundlichere Politik in Österreich wieder stattfinden kann." (APA)

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