Alkoholisierter Rowdy verursachte schweren Unfall auf A1

26. Juni 2006, 15:51
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Fahrerflucht nach Karambolage im Bezirk Amstetten - 74-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Amstetten - Ein 40-Jähriger aus dem Bezirk Scheibbs steht im Verdacht, am Samstag in den frühen Morgenstunden einen schweren Verkehrsunfall auf der Westautobahn (A1) im Bezirk Amstetten verursacht zu haben. Der mutmaßliche Auto-Rowdy war nach Angaben der Sicherheitsdirektion alkoholisiert. Bei der Karambolage erlitt der 74 Jahre alte Lenker eines anderen Pkws lebensgefährliche Verletzungen.

Der Unfall hatte sich gegen 0.45 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Wien der A1 im Gemeindegebiet von Wolfsbach ereignet. Laut dem Lenker eines Sattelzuges war ein Pkw auf dem dritten Fahrstreifen mit sehr hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und hatte den Wagen des 74-Jährigen touchiert. Dessen Fahrzeug stieß daraufhin in die Seitenleitschiene und überschlug sich mehrmals. Dabei wurde der Lenker aus dem Auto geschleudert. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Krankenhaus Amstetten eingeliefert.

Fahrerflucht

"Der Verursacher des Verkehrsunfalles setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort", berichtete die Sicherheitsdirektion weiter. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung wurde auf der A1 im Gemeindegebiet von Neumarkt a.d. Ybbs (Bezirk Melk) ein am Pannenstreifen abgestellter Pkw entdeckt, der Beschädigungen aufwies.

Über deren Herkunft konnte der alkoholisierte Lenker keine schlüssigen Angaben machen, so die Ermittler. Über Weisung des Landesgerichtes St. Pölten wurden beide Fahrzeuge sichergestellt. Eine kriminaltechnische Untersuchung soll die Beteiligung des 40-Jährigen an dem Unfall klären. (APA)

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