Schweizer SIG baut in Saalfelden Stellen ab

10. Juli 2006, 17:21
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Verpackungskonzern streicht 250 Arbeitsplätze in England, Deutschland und Österreich - Werk Newcastle wird geschlossen

Neuhausen - Der Schweizer Verpackungskonzern SIG baut in seiner Getränkkarton-Sparte Combibloc per Ende Oktober 250 Stellen ab. Betroffen sind vier Werke in England, Deutschland und Österreich. Der Standort Newcastle wird geschlossen. Diese Werkaufgabe kostet allein 125 Arbeitsplätze, wie SIG am Freitag mitteilte. Die weiteren 125 Stellen werden in den Werken Linnich und Wittenberg in Deutschland sowie Saalfelden in Österreich abgebaut.

SIG hatte die Kapazitätsanpassungen im November angekündigt, um die europäischen Werke der Division den veränderten Marktbedingungen in Deutschland anzupassen. Die Analyse der Kostensituation an den vier Standorten habe ergeben, dass die Schließung des Werks in England die größten Kostenvorteile für den Produktionsverbund biete, schreibt SIG.

Die Produktionsmengen von Newcastle werden auf die drei übrigen Standorte in Europa verteilt. Dort würden darüber hinaus mit diversen weiteren Maßnahmen die Arbeitskosten reduziert. Wie bereits mitgeteilt, verursacht der Abbau laut SIG einmalige Kosten von rund 25 Mio. Euro. Davon waren 9,5 Mio. Euro bereits der Rechnung 2005 belastet worden. Aus der verbesserten Auslastung und den optimierten Transportkosten erwartet der Konzern Einsparungen von über 20 Mio. Euro pro Jahr. (APA)

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