Mindestens zehn Tote bei Anschlag vor sunnitischer Moschee

23. Juni 2006, 13:50
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In Hibhib nördlich von Bagdad - In Tasche deponierte Bombe

Bagdad - Bei einem Bombenanschlag nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Freitag nach Polizeiangaben mindestens zehn Menschen getötet worden. Die Explosion vor einer Moschee ereignete sich in Hibhib und damit in demselben Ort, wo der Al-Kaida-Chef im Irak, Abu Mussab al-Sarkawi, am 7. Juni bei einem US-Luftangriff getötet worden war. Die Bombe war der Polizei zufolge in einer Tasche vor einer sunnitischen Moschee der Gemeinde nahe Bakuba deponiert gewesen. Die Gewalt zwischen den beiden Moslem-Gruppen der Schiiten und Sunniten im Irak hat das Land an den Rand eines Bürgerkriegs geführt. (Reuters)
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