Angebotsfrist für serbische Mobi63 endet am 26. Juli

17. Juli 2006, 11:27
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Versteigerung folgt am 31. Juli - Mobilkom Austria rittert gegen sieben Mitbewerber

Belgrad - Die Frist für verbindliche Angebote für das serbisch-österreichische Mobilfunk-Unternehmen Mobi63 - Nachfolger des Mobilfunkers Mobtel - endet am 26. Juli. Anschließend soll am 31. Juli eine Versteigerung stattfinden, berichten serbische Medien am Freitag.

Im Rennen Mobi63 und die zugehörige Mobilfunklizenz sind neben der Telekom-Austria-Mobilfunktochter Mobilkom Austria noch sieben Bewerber, nachdem sich die russische Mobile TeleSystems MTS zurückgezogen hat. Unter den Interessenten sind u.a. die Deutsche Telekom, France Telecom, die schwedische Tele2 und Tele Sonera sowie die norwegische Telenor.

Der Mindespreis für den Mobtel-Nachfolger liegt nach früheren Angaben der serbischen Regierung bei 800 Mio. Euro. 40 Prozent des Verkaufspreises entfallen auf die Funklizenz. Die restlichen 60 Prozent betreffen das auf die neue Firma übertragene Mobtel-Eigentum, an welchem die serbische Post PTT und die österreichischen Investoren Martin Schlaff, Josef Taus und Herbert Cord im Verhältnis 70 zu 30 Prozent beteiligt sind. (APA)

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