Kork on top

26. Jänner 2007, 14:40
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Weinkonferenz in Eisenstadt widmete sich dem Thema Flaschenverschlüsse. Verschluss als wichtiges Kriterium bei Kaufentscheidung

Eisenstadt - Die Akzeptanz von Naturkork, Glasverschluss, Kunststoffstopfen sowie Drehverschluss bei Weinflaschen wurde in einer Studie erhoben, deren Ergebnisse bei der Weinkonferenz mit Burgundersymposion am Donnerstagnachmittag im Fachhochschulstudienzentrum Eisenstadt diskutiert wurden. Der Weinkonsument präferiere Kork, erklärte Studienautor Thomas Haller bei der anschließenden Pressekonferenz.

Die unterschiedlichen Verschlusssysteme waren der thematische Schwerpunkt der Veranstaltung. Ob Naturkork, Glas- oder Drehverschluss oder Kunststoffstopfen - den "einen" Verschluss gebe es nicht, stellte der burgenländische Landesrat Helmut Bieler (S) fest.

Zweitwichtigstes Kriterium

Laut Haller ist der Flaschenverschluss das zweitwichtigste Kriterium für die Kaufentscheidung im Handel. Nach dem Preis und dem Verschluss folgen das Weinbaugebiet und die Rebsorte, so der Studiengangsleiter für Internationales Weinmanagement und Internationales Weinmarketing der FH-Studiengänge Burgenland GmbH.

Wohin der Trend gehe, könne nicht eindeutig gesagt werden, da es verschiedene Weine gebe und sehr unterschiedliche Konsumententypen - von traditionell bis aufgeschlossen, so Rainer Jung von der Forschungsanstalt Geißenheim zur APA. Auch der Preis des Weines müsse beachtet werden, da Glasverschlüsse beispielsweise teurer sind als Korken. Jung erwartet auch für die Zukunft ein Nebeneinander-Bestehen der unterschiedlichen Verschlussarten. (APA)

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    foto: standard/matthias cremer
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