Hilfe mit kurzem Atem

25. Juni 2006, 19:32
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Roma- und Sinti-Symposion im Waldviertel - Vorurteile und Probleme sind tief verwurzelt

Drosendorf - In Bulgarien und Rumänien werde derzeit für die Roma und Sinti "recht viel getan", schildert Rudolf Sarközi, Vorsitzender des Kulturvereins Österreichischer Roma. Einen langen Atem jedoch traut er den Armutsbekämpfungs- und Bildungsförderungsplänen nicht zu.

Schon in Tschechien und der Slowakei habe sich gezeigt, dass "das Entgegenkommen nach dem EU-Beitritt wieder verschwunden ist": Zu tief verwurzelt seien Vorurteile und Probleme

Warum dem so ist - und was getan werden kann, um den europaweit rund 12 Millionen Roma und Sinti zu helfen - wird Sarközy Freitag und Samstag bei einem Symposion der Waldviertel-Akademie besprechen. Eingeladen sind Volksgruppensprecher aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien. Immerhin, so Akademie-Chef Niklas Perzi, leben viele Roma in Österreich nahen Gebieten. (bri, DERE STANDARD Printausgabe 23.6.2006)

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