Queere Bustour zur Keuschheitskommission

27. Juli 2006, 16:30
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Gender/Queer/Wider-Norm: Im Rahmen von "remapping Mozart" werden Maria Theresias Strafgesetzbuch und Normierungs- und Widerstandspraktiken erläutert

Eine Bustour vom Maria Theresien Denkmal zur Kuffner Sternwarte zum Thema Gender/Queer/Wider-Norm schickt Mozart auf die Reise, im Handgepäck Auszüge aus Aspekten seines Schaffens, seiner Zeit.
Normierungs- und Widerstandspraktiken und deren Tradierung werden anhand ausgewählter Orte im öffentlichen Raum von mit Marty Huber zugänglich gemacht:

Gesangskastraten und die Constitutio Criminalis Teresianae (das Strafgesetzbuch Maria Theresias) spielen dabei genauso eine Rolle, wie Nazizeit, Ausschlusspolitiken und Mozart als schwules Idol. Wir durchstreifen eine Zeit der Produktion von 'engelsgleichen' Stimmen (der "Hochkultur") bei gleichzeitiger rassistischer und homophober Normierung von 'widernatürlichem' Sex, Sexualitäten und Lebensweisen.

Einer Zeit also, die nichts weiter als die (rechtliche) Sicherstellung bestimmter Normen verfolgte, Inquisition(en), deren Fäden auch heute noch / immer wieder gezogen werden. Am Ende der Bustour erwartet die TeilnehmerInnen ein Queer Snack mit anregender Diskussion und Möglichkeit die Ausstellung "Was aller Welt unmöglich scheint" zu besuchen.

Treffpunkt: 27. Juli, 16:30 Uhr
Maria-Theresien-Denkmal, 1010 Wien, Maria-Theresien-Platz
Eintritt frei (red)

Links

remapping Mozart

Wiener Mozartjahr

Verborgene Geschichte/n - remapping Mozart
Konfiguration III: Was aller Welt unmöglich scheint"

22. Juni bis 30. Juli, Montag bis Freitag, 10 bis 13 Uhr, Samstag und Sonntag 15 bis 18 Uhr

Kuffner Sternwarte,16., Johann-Staud-Straße 10
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