In Athen werden künftig neue Ausgrabungsstücke gezeigt

23. Juni 2006, 09:00
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550 Gegenstände von 3. Juli bis 28. Februar zu sehen

Athen - Die seit mehr als zehn Jahre andauernden Ausgrabungen für den Bau eines neuen Museums unterhalb der Akropolis haben sich gelohnt: Die Archäologen legten seitdem einen großen Teil der Grundmauern der antiken Häuser und zahlreiche Gegenstände des damaligen Alltagslebens frei. 550 dieser Gegenstände sollen vom 3. Juli an bis zum 28. Februar nächsten Jahres im Verwaltungsgebäude der Akropolis präsentiert werden. Es handelt sich um Gefäße, Becher, kleine Statuen und Werkzeuge.

Die Exponate geben nach Angaben des Kulturministeriums vom Donnerstag dem Besucher die Möglichkeit, sich "ein umfangreiches Bild über das familiäre, gewerbliche und religiöse Alltagsleben der Menschen zu machen, die in der Antike unterhalb der Akropolis lebten". Das Ministerium kündigte zudem an, dass das neue Akropolis Museum seinen Besuchern die Möglichkeit bieten wird, die Grundmauern dieses Stadtviertels der Antike in seiner "vollen Pracht" sehen zu können: Große Teile des Bodens des neuen Akropolismuseums werden aus Plexiglas gebaut sein. Mit der Eröffnung des neuen Museums wird im Sommer 2007 gerechnet. (APA/dpa)

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