Softlab steigt in Österreich aufs Gas

29. Juni 2006, 10:24
posten

Ziel: 60 Prozent mehr Umsatz in drei Jahren

Noch kein halbes Jahr im "Amt" hat sich der neue Softlab-Austria-Geschäftsführer Klaus Schmid ein hohes Wachstumsziel gesetzt: "Über die nächsten drei Jahre wollen wir in Österreich insgesamt 60 Prozent umsatzmäßig zulegen". Die Basis dazu hat dieheimische Softlab-Niederlassung - das IT-Beratungshaus gehört zur BMW Group - unter anderem durch den Zukauf des österreichischen Consultingsunternehmens Anite im Vorjahr gelegt. Dadurch konnte das Unternehmen den Umsatz auf rund zehn Millionen Euro und 80 Mitarbeiter nahezu verdoppeln.

Weitere Zukäufe

Weitere Zukäufe schließt Schmid nicht aus: "Wir sind auf der Suche nach Unternehmen, die sich bei uns integrieren möchten."Diese könnten sowohl aus dem Bereich IT-Servicemanagement, Customer Relationship Management oder von der klassischen IT-Architektur her kommen. Auch bei der Mitarbeiterzahl sieht der heimische Softlab-Manager noch ein Potenzial von bis zu 140 bis 150 Leuten in einigen Jahren.

Den Fokus seiner Unternehmenstätigkeit legt Softlab dabei verstärkt auf das Managen von Nachhaltigkeitsprozessen in Unternehmen. "Es wird für Unternehmen immer wichtiger, belegen zu können, wo die Ressourcen für ihre Produkte herkommen oder was mit ihnen nach Gebrauch geschieht", erläutert Schmid.

"Es startet sich leichter"

"Mit schwarzen Zahlen startet es sich leichter als mit roten", ist er zuversichtlich, dass er das sich selbst gesteckte Ziel erreichen wird. Auch die mehr als 30-jährige Präsenz am Markt komme dem Unternehmen zugute.

Seit mehr als zehn Jahren ist die Softlab Group ein Unternehmen der BMW Gruppe. Sie bedient die komplette IT-Wertschöpfungskette - von der Schnittstelle zum Kunden (CRM) bis hin zur Integration der Lieferanten. Knapp unter 30 Prozent der Umsätze von 247 Mio. Euro (2005) werden BMW-intern erzielt.(kat/DER STANDARD, Printausgabe vom 22.6.2006)

Link

Softlab

Share if you care.