Stimmen: "Nicht intelligent genug"

21. Juni 2006, 19:40
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  • Portugal - Mexiko

    Luiz Felipe Scolari (Teamchef Portugals): "Besser konnte es gar nicht gehen. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir alle Punkte eingefahren haben, das ist für Portugal ein Start wie zuletzt vor 40 Jahren. Ich bin unglaublich stolz auf das, was passiert ist. Es war heute zwar nicht alles perfekt, aber alles in allem dennoch gut. Es war mein zehnter WM-Sieg in Folge nach den sieben mit Brasilien vor vier Jahren, das ist schon etwas Spezielles, besonders für mich. Im Achtelfinale können wir uns leider keinen Gegner aussuchen. Darauf haben wir keinen Einfluss."

    Ricardo La Volpe (Teamchef Mexikos): "Unser Problem ist, wir machen zu wenig aus unseren Chancen, schießen einfach zu wenige Tore. Wir hatten sogar einen Elfer und verwandelten ihn nicht. Gespielt haben wir gut, ich glaube besser als unser Gegner. Die Gruppe war schwierig."

    Rafael Marquez (Mexiko/FC Barcelona): "Es tut weh, sich trotz einer Niederlage zu qualifizieren. Wir machen einfach zu wenig Tore. Argentinien oder Niederlande? Wir müssen beide schlagen, wollen wir im Bewerb bleiben."

  • Iran - Angola

    Branko Ivankovic (Teamchef Iran): "Wir wollten uns mit einem Sieg von der WM verabschieden. Die Spieler haben alles versucht. Wir haben uns einige Chancen rausgespielt und hätten den Sieg verdient gehabt. Aber das ist Fußball: Manchmal trifft man halt nicht."

    Luis Oliveira Goncalves (Trainer Angola): "Beide Mannschaften waren nicht intelligent genug. Wir waren es nicht, weil wir die Führung nicht verteidigen konnten, der Iran nicht, weil er im Spielaufbau nicht mehr gemacht hat. Aber meine Mannschaft kann erhobenen Hauptes von der WM nach Hause fahren."

    Flavio (Torschütze des ersten Treffers für Angola in der WM-Geschichte): "Auf diesen großartigen Moment habe ich lange hingearbeitet. Es ist sehr schwer, ein Tor bei einer WM zu schießen, und ich bin sehr glücklich. Ich war der glücklichste Mann in der Kabine."

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