3.000 österreichische Polizisten im Einsatz

21. Juni 2006, 19:44
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Passanten dürfen nicht in Reichweite der Fahrtroute

Wien - Demonstrationen, Absperrungen, Verkehrsmaßnahmen, Terrorabwehr und vieles mehr: Der Besuch von US-Präsident George W. Bush verlangte der österreichischen Exekutive einiges ab. Insgesamt 3.000 Beamte haben sich Dienstagabend und Mittwoch versammelt, um einen reibungslosen Ablauf des Besuchs des mächtigsten Mannes der Welt zu garantieren. Die Nacht von Bush im Hotel Intercontinental verlief unterdessen ausgesprochen ruhig und ohne Protestaktionen, wie die Exekutive mitteilte.

"An jeder Ecke befindet sich ein Polizist", sagte Brigadier Franz Semper, der den Einsatz der uniformierten Beamten kontrollierte. Er bestätigte, dass es zur Strategie der Polizei gehöre, Passanten nach Möglichkeit nicht in Reichweite der Fahrtroute zu lassen.

Als "gut" bezeichnete Oberst Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministeriums, die Stimmung unter den Beamten. "Sie tratschen mit Passanten an der Absperrung bei der Albertina." Der Einsatz sei mit ein bis eineinhalb Tagen aber auch nicht so lang, dass es zu negativer Stimmung kommen könnte. Überdies würden die Polizisten ja für die Überstunden bezahlt. Keine Neuigkeiten wusste Gollia von den Bombenattrappen zu berichten.(APA)

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