Solana fordert "eindeutige Sprache"

30. Juni 2006, 12:54
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Auch EU drängt Nordkorea zu Verzicht auf Raketentest

Wien - Die EU hat am Mittwoch an Nordkorea appelliert, von einem möglichen Test einer Langstreckenrakete abzusehen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich deswegen in eindeutiger Sprache an Pjöngjang wenden, erklärte der EU-Außenbeauftragte Javier Solana am Rande des EU-USA-Gipfels in Wien. Was die Nordkoreaner versuchten, werde Konsequenzen haben, sagte Solana.

Die USA und viele asiatische Staaten haben Nordkorea eindringlich vor einem Raketentest gewarnt. Pjöngjang erklärte dazu, dem Land stehe es trotz eines selbst auferlegten Moratoriums frei, Raketentests durchzuführen. Die Regierung in Pjöngjang spricht dabei von einem zweiten Satellitenstart, den sie durchführen wolle. Schon beim ersten Test einer Langstreckenrakete 1998 hieß es in Nordkorea, man habe einen Satelliten gestartet. (APA/AP)

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