Bilanz: Geringere Auslastung, mehr Besucher

21. Juni 2006, 01:31
posten

91,59 Prozent Gesamtauslastung - Insgesamt 185.009 Besucher - Höchste Einnahmen seit 2001

Wien - Von einer "sehr erfreulichen Auslastung" von 91,59 Prozent berichten die Wiener Festwochen in einer Aussendung zur diesjährigen "Bilanz". Mit 31 Produktionen gab es um sechs weniger als im Vorjahr. Die Anzahl der Vorstellungen belief sich auf 167 (2005 waren es 160 Vorstellungen). Dafür wurden 47.052 Karten ausgegeben (2005 waren es 50.621). Insgesamt besuchten nach Angaben des Festivals 185.009 Besucher sämtliche Veranstaltungen (2005 rund 175.000). Mit Einnahmen von 1,6 Mio. Euro konnte das beste Ergebnis seit 2001 erzielt werden.

Zur Eröffnung am Rathausplatz wurden 45.000 Gäste gezählt. 1.000 kamen zu den "Publikumsgesprächen". 750 zu den "Werkeinführungen". Das Gastspiel "Tshepang" besuchten 390 Personen, und "Relativity: Townshipstories" 683. Zur Reihe "5000 Liebesbriefe" kamen 744 Leute. Die Festwochenkonzerte besuchten insgesamt 69.890 Personen. Die Gesamtauslastung der 63 Festwochen-Konzerte von 7. Mai bis 18. Juni im Musikverein betrug 94,37 Prozent. 20.160 Menschen kamen zu den Gratis-Veranstaltungen der Musikreihe "Into the City".

11 Produktionen verzeichneten eine Auslastung von 100 Prozent: "Zaide (Das Serail"), "Cosi fan tutte", "Faces", "Schlaf", "The Mermaid", "Macbeth", "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen", "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", "Yotsuya Kaidan - Gespenstergeschichte aus Yotsuya", "Schutz vor der Zukunft", und "In the Air tonight". Sieben weitere Produktionen kamen auf eine Auslastung von über 90 Prozent, darunter "Dido and Aeneas" (99,3), "Die Zauberflöte" (98,5), und "The World in Pictures" (94,6).

Die Ensembles kamen aus 18 Ländern, darunter China, Dänemark, Russland, Serbien und Montenegro, Südafrika und den USA. Rund 4.500 Medienberichte wurden von den Wiener Festwochen gezählt. 463 Journalisten aus 36 Ländern waren akkreditiert. (APA)

Share if you care.