Dienstleistungsbranche mit 3,3 Prozent Umsatzplus

7. Juli 2006, 11:50
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Insgesamt gab es im heimischen Dienstleistungssektor im ersten Quartal auch ein Beschäftigungsplus von 2,1 Prozent

Wien - Die österreichischen Dienstleistungsbranchen haben im ersten Quartal 2006 in Umsatzplus von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt. Der Dienstleistungsindex stieg auf einen Stand von 115,8 (nominell), teilte die Statistik Austria heute, Dienstag, mit. Positiv entwickelte sich insbesondere der Tourismus wegen der langen Wintersaison. Auch der Handel verzeichnete ein starkes Umsatzplus von nominell 5,2 Prozent (real +3,5 Prozent).

Das Beherbergungs- und Gaststättenwesen erzielte einen Umsatzanstieg von +2,4 Prozent, (nominell) und profitierte unter anderem von einer leichten Zunahme der Nächtigungszahlen in der preislich gehobenen Qualitätshotellerie (5- und 4-Stern-Hotels). Im Flugverkehr gab es ein Plus von 10,6 Prozent. Branchen wie Reisebüros erreichten ein Plus von rund 4 Prozent.

Plus 6,1 Prozent im Großhandel

Im Bereich Handel ragte der Großhandel mit einem nominellen Plus von +6,1 (real 3,9) Prozent hervor. Am stärksten wuchs die Branche "Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör" mit rund 10 Prozent Plus. Eine (nominelle und reale) Zunahme im Einzelhandel von 2,8 Prozent (nominell und real) ist in erster Linie auf die bessere konjunkturelle Entwicklung und den damit einhergehenden Anstieg des privaten Konsums zurückzuführen.

Insgesamt gab es im heimischen Dienstleistungssektor im ersten Quartal ein Beschäftigungsplus von 2,1 Prozent. Deutlich rückläufig war die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse im Bereich Nachrichtenübermittlung (-3,3 Prozent). Starke Beschäftigungszuwächse gab es unter anderem in den Branchen "Unternehmensbezogene Dienstleistungen" (+4,9 Prozent), Flugverkehr (+4,4 Prozent) und "Reisebüros/Hilfs- und Nebentätigkeiten für den Verkehr" (+3,8 Prozent). Im Handel erhöhte sich die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse um insgesamt 0,8 Prozent. Allerdings erfolgt die Beschäftigungszunahme im Handel über eine Ausweitung der Teilzeitarbeit bei gleichzeitiger Abnahme der Vollzeitarbeitsverhältnisse. (APA)

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