Elf Demonstranten gegen den mächtigsten Mann der Welt

26. Juni 2006, 20:46
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Medienaktion soll für Großdemonstration am Mittwoch werben

Mehr Polizisten als Demonstranten haben sich am Dienstagvormittag vor dem Hotel Intercontinental eingefunden. Im Rahmen des Besuchs von US-Präsident George W. Bush in Wien wollte die Sozialistische Jugend Österreichs (SJÖ) mit der Miniaktion Kritik an der US-Regierung üben, und zur Beteiligung an der für Mittwoch angekündigten Demonstration aufrufen.

"An diesen Händen klebt Blut. Stop Bush! Stop War!" war das Motto, mit dem die kleine Gruppe den Zusammenhang zwischen Krieg und wirtschaftlichen Interessen aufzeigen wollte. Mit Ölfässern, blutgetränkten Hemden und Geldscheinen versuchten die Kundgebungsteilnehmer Aufmerksamkeit zu erregen.

Pech für die gezählten elf Aktivisten: Der in der Johannesgasse ausgelöste Bombenalarm interessierte mehr Menschen als die Kundgebung. "Die Aktion könne man als 'Teaser' für die morgige Demonstration sehen", sagte SJÖ-Sprecher Wolfdietrich Hansen. (APA)

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