Chronologie: Der Fall Bloch-Bauer von 1998 bis heute

19. Juni 2006, 19:23
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Drei Monate nach dem Transport nach Los Angeles geht die "Goldene Adele" an einen neuen Besitzer

21. 2. 1998: Hubertus Czernin berichtet im STANDARD erstmals über den Fall Bloch-Bauer.
5. 11. 1998: "Der Kampf um Klimt" beginnt: Maria Altmann erhebt offiziell Anspruch auf fünf Klimt-Gemälde.
28. 6. 1999: Der Kunstrückgabebeirat lehnt eine Restitution ab.
14. 9. 1999: Die Bloch-Bauer-Erben bringen in Wien die Klage ein.
14. 3. 2000: Anwalt Schoenberg will in den USA klagen. In Wien wären 1,74 Mio. Euro Gebühren zu entrichten.
23. 8. 2000: Klage in L. A. wird eingebracht.
30. 4. 2001: Österreich bestreitet die Zuständigkeit des US-Gerichts.
7. 5. 2001: Die Klage wird zugelassen, die Republik beruft sogleich.
13. 1. 2003: Die US-Regierung unterstützt die Position Österreichs.
7. 6. 2004: Auch das Höchstgericht erkennt die Zuständigkeit an.
18. 10. 2004: Erster Verhandlungstermin soll der 1. 11. 2005 sein.
17. 5. 2005: Die Parteien einigen sich auf ein Schiedsverfahren.
31. 5. 2005: Zum Vorsitzenden wird Peter Rummel (Uni Linz) bestellt.
15. 1. 2006: Das Schiedsgericht spricht sich für die Rückgabe aus. Die Republik leistet Folge. Heftige Diskussionen um Rückkauf und Wert der Bilder.
2. 2. 2006: Österreich verzichtet auf Ankauf.
14. 3. 2006: Die fünf Klimt-Bilder werden nach Los Angeles transportiert und dort ab 4. 4. im County Museum Of Art gezeigt.
(trenk/ DER STANDARD, Printausgabe, 20.6.2006)
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