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22. Juni 2006, 21:01
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Das Festival "Österreich tanzt" in St. Pölten mit einem Programm, das sich sehen lassen kann

Frisch kuratiert und an neuem Ort präsentiert sich das Festival Österreich tanzt in St. Pölten. Der von seiner Auslandslaufbahn zurückgekehrte Choreograf Bernd R. Bienert zeichnet für ein Programm verantwortlich, das sich sehen lassen kann. Eröffnet wird heute mit "oracle night" von Sabina Holzer und Jack Hauser und dem Projekt "Hanna Berger: Retouchings", in dem sich fünf Gegenwartschoreografen mit dem Werk der vergessen geglaubten Wiener Tanzschaffenden befassen: darunter Bienert selbst, Rose Breuss und Willi Dorner.

In den folgenden vier Tagen bietet "Österreich tanzt" Kunst in großer Bandbreite. Darunter - am Mittwoch - Filme von David Haneke, eine neue Version von "Homemade" (visualartsproyektil) und Stücken von Paul Wenninger und Barbara Kraus. Bienert zeigt seine Videochoreografien, Milli Bitterli verschleudert ihr Ich, Daniel Aschwanden und Peter Stamer begeben sich in einen "head room". Die Linzer Company X.IDA tanzt sich in Kurzschlüsse und Michikazu Matsune und David Subal spielen "keep in touch" mit Überraschungsgästen. Abschließend gibt es am Samstag eine kleine Werkschau von Philipp Gehmacher (u. a. mit seinem Gast Raimund Hoghe). (ploe/ DER STANDARD, Printausgabe, 20.6.2006)

Festspielhaus St. Pölten
Franz-Schubert-Platz 2
02742/90 80 80-222
Eröffnung, Di., 20.6., 18 Uhr
  • Anna Nowak in "Versuche aus der Enge", choreografiert von Rose Breuss.
    foto: festspielhaus st. pölten

    Anna Nowak in "Versuche aus der Enge", choreografiert von Rose Breuss.

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