Disziplinarverfahren gegen Kewell

20. Juni 2006, 12:04
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Australier soll Schiedsrichter Merk beleidigt haben

Berlin - Die FIFA hat das erste Disziplinarverfahren bei der Fußball-Weltmeisterschaft eingeleitet. Betroffen ist der australische Stürmer Harry Kewell, der den Schiedsrichter nach der Partie seines Teams gegen Brasilien am Sonntagabend beleidigt haben soll, wie FIFA-Sprecher Markus Siegler am Montag in Berlin sagte. Der deutsche Unparteiische Markus Merk habe den Vorfall auf dem Spielbericht vermerkt.

Der Liverpool-Spieler habe bis zum Dienstag Zeit, sich zu dem Vorfall zu äußern. Die Disziplinarkommission der FIFA werde auf jeden Fall vor dem letzten Gruppenspiel Australiens am Donnerstag eine Entscheidung treffen. Australien hatte die Begegnung gegen Brasilien mit 0:2 verloren, besitzt als Tabellenzweiter aber nach dem Auftaktsieg gegen Japan noch alle Chancen, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. Dritter Vorrundengegner ist Kroatien. (APA/AP)

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