Leckes Tankschiff auf der Donau drohte zu sinken

20. Juni 2006, 14:21
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Feuerwehr übernahm Auspumparbeiten - Keine Umweltgefahr

Ein Tankschiff mit einem Leck an der linken Vorderseite drohte am Montagvormittag auf der Donau zu sinken. Nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenstand konnte der Kapitän das Boot noch in den ehemaligen Werfthafen Korneuburg steuern. Dort dichteten Taucher der Feuerwehr das Schiff ab. Um ein weiteres Absinken zu verhindern, wurde das eingedrungene Wasser abgepumpt.

Der Tank des Wasserfahrzeuges wurde nicht beschädigt, berichtete Martin Ruzicka von der Freiwilligen Feuerwehr Langenzersdorf. Das Leck habe sich im Bereich eines Werkzeug- und Maschinenraumes befunden. Da aber auch in diesem Schiffsteil ölhaltige Flüssigkeiten austreten hätten können, wurden vorsorglich Maßnahmen getroffen.

Stabilisierung

Das Schiff konnte durch das Abdichten des Lecks und das Abpumpen stabilisiert werden. Treibstoffe und Schmiermittel seien nicht ins Wasser gelangt, sagte Ruzicka. Insgesamt wurden für den Einsatz drei Arbeitsboote sowie zwei Rettungsboote der Feuerwehren Langenzersdorf, Korneuburg, Klosterneuburg und Kritzendorf benötigt. (APA)

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