50 Prozent der Handyuser nutzen Handy nur sehr beschränkt

31. Juli 2006, 14:15
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Neuer Nokia Österreich-Chef ortet Wachstumspotenzial

50 Prozent der Handybesitzer kaufen nur selten ein neues Mobiltelefon bzw. nutzen dessen Funktionen nur sehr beschränkt. Das geht aus einer von Nokia durchgeführten Studie unter 42.000 Konsumenten in 16 Ländern hervor. Diese Zielgruppe zu avisieren, sei eine Herausforderung für Nokia und biete großes Entwicklungspotenzial, sagte der neue Nokia Österreich-Chef Martin Pedersen am Montag bei einem Pressegespräch in Wien.

Martanteile

Zu den Auswirkungen der geplanten Zusammenlegung der Netzwerksparten von Nokia und Siemens zum weltweit drittgrößten Anbieter der Branche auf den österreichischen Markt wollte Pedersen heute Vormittag noch nichts sagen. Der österreichischen Handymarkt werde heuer weiter wachsen, prognostizierte Pedersen, ohne genaue Zahlen zu nennen. Nokia wolle hier seinen Marktanteil halten bzw. weiter ausbauen. Nokia ist in Österreich mit einem in Branchenkreisen auf 45 bis 50 Prozent geschätzten Marktanteil Marktführer, genaue Zahlen gibt das Unternehmen nicht bekannt. Dahinter folgen Samsung, Motorola, Siemens und SonyEricsson.

11 Typen

11 Handy-Konsumententypen lassen sich laut Studie eruieren, wobei die "comfortable seniors" und die "practical homeowners" die größte Gruppe in Europa stellen, berichtete Pedersen. Aus den 11 Konsumenten-Typen hat Nokia die vier Kategorien "live", "connect", "achieve" und "explore" geschnürt, die in das Nokia-Portfolio eingeordnet werden können.

Pedersen folgt Pribil

Der gebürtige Däne Martin Pedersen (36) ist Jörg Pribil mit 1. Juni als Geschäftsführer von Nokia Alps (Österreich und Schweiz) nachgefolgt. Pribil wird künftig bei Nokia auf globaler Ebene als Nokia General Manager für die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile zuständig sein.(APA)

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