PDF-Streit: Adobe plant keine Klage gegen Microsoft

31. Juli 2006, 10:23
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Unternehmen meldete sich zu Wort und beendete anders lautende Gerüchte

In den Streit zwischen Adobe und Microsoft rund um die geplante Integration der PDF-Funktion in Office 2007 kommt nun einige Bewegung. Der Softwarehersteller Adobe hat sich Wort gemeldet und in einer Erklärung beteuert, nicht gerichtlich gegen Microsoft vorgehen zu wollen.

Gerüchte dementiert

Adobe hat damit anders lautende Gerüchte der jüngeren Vergangenheit dementiert. Allerdings wurde auch mit keinem Wort erwähnt, ob es nun eine Einigung mit Microsoft gekommen ist oder man die Integration untersagt hat.

Konkurrenz wird gefürchtet

In der Stellungnahme von Adobe ist, wie gesagt, nichts von einer Einigung zu lesen, dafür wird aber die Befürchtung geäußert, Microsoft könne mit dem für Windows Vista und Office 2007 geplanten offenen Dateiformat XPS (XML Paper Specification) eine direkte PDF-Konkurrenz aufbauen. Die Marktmacht von Microsoft könne damit das Ende des PDF-Formats einläuten, so PDF-Erfinder Adobe. Gleichzeitig beteuert Adobe aber, Interesse an Konkurrenz zu haben und diese nicht unterdrücken zu wollen.

Verbot oder nicht?

Adobe widerspricht den Angaben von Microsoft, wonach die Integration auf Druck des PDF-Erfinders aus Office 2007 wieder gestrichen wurde, nicht. Microsoft vermeldete, dass Adobe gefordert hatte, dass die PDF-Integration erst gegen eine separate Bezahlung seitens der Office-KundInnen eingebaut werden dürfe.(red)

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