VW weist Spekulationen über größeren Stellenabbau zurück

4. Juli 2006, 15:47
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Laut Personalvorstand Neumann kein Grund zur Panik

Wolfsburg/Hamburg/ - Volkswagen-Personalvorstand Horst Neumann ist Spekulationen über einen weitergehenden Stellenabbau als bisher geplant entgegengetreten. Neumann sagte am Samstag, die Lage bei VW sei zwar ernst, aber es besteht "kein Grund zu Panik und schon gar nicht zu Panikmache". Er reagierte damit auf einen Vorausbericht des "Spiegel". Dem Hamburger Nachrichtenmagazin zufolge hatte der VW-Manager im Gespräch mit Arbeitnehmervertretern eingeräumt, dass bei Volkswagen weitere 10.000 Jobs gefährdet seien. Neumann sagte dazu: "Eine solche Aussage habe ich nicht gemacht."

Konzernchef Bernd Pischetsrieder hatte bereits 20.000 Jobs in Deutschland in Frage gestellt. Als Grund für den zusätzlichen Stellenabbau nannte Neumann laut "Spiegel" die hohen Arbeitskosten im Stammwerk Wolfsburg. Unter diesen Voraussetzungen könne der nächste Golf nicht mehr rentabel in Wolfsburg gefertigt werden. Weiter berichtete das Magazin, dass der VW-Vorstand wegen der hohen Kosten bereits entschieden habe, dass der geplante neue Scirocco nicht in Wolfsburg, sondern in Portugal gebaut werde. (APA/AP/Reuters/dpa)

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