Einheitliches digitales System für über 100 Länder bis 2015 geplant

25. Juni 2006, 18:08
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Mehr Qualität und Auswahl bei Rundfunk und Fernsehen

Vertreter aus über 100 Ländern in Europa, Afrika und Asien haben sich auf die Einführung eines einheitlichen digitalen Systems für Rundfunk und Fernsehen bis zum Jahr 2015 geeinigt. Dies gab die den Vereinten Nationen angegliederte Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Freitag in Genf bekannt. ITU-Generalsekretär Yoshio Utsumi sprach von einer bahnbrechenden Entscheidung.

Mehr Auswahl in besserer Qualität

Damit sollen Zuschauer und Zuhörer in insgesamt 119 Ländern eine größere Auswahl von Programmen in besserer Qualität erhalten, erklärte Utsumi. Außerdem werde die Telekommunikationstechnologie verbessert. Stark profitieren soll vor allem Afrika, weil dort mit dem Wechsel in weiten Teilen des Kontinents eine Einführung der herkömmlichen Systeme übersprungen werden könne, erklärte die ITU. So könnten abgelegene Gebiete Anschluss erhalten und die digitale Kluft überwunden werden.(APA/AP)

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