Kilometerlange Staus auf Österreichs Transitrouten

17. Juni 2006, 21:38
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Wegen WM-Grenzkontrollen - Unfälle und Bauarbeiten verlängern Kolonnen

Wien (APA) - An einigen deutsch-österreichischen Grenzübergängen ist es am Samstag zu Kontrollen auf Grund der Fußball-Weltmeisterschaft gekommen. Kilometerlange Staus im dichten Reiseverkehr waren laut ARBÖ die Folge. Besonders betroffen waren vor allem die Inntalautobahn (A12) in Tirol und die Westautobahn (A1) in Salzburg.

Auf der Inntalautobahn (A12) standen die Kolonnen vor dem Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden rund zwölf Kilometer bis Kirchbichl still. Auch auf der Ausweichstrecke - der Tiroler Bundesstraße (B171) - ging es nur noch im Schritttempo in Richtung Deutschland weiter. "Neben den Personenkontrollen sorgten ein Unfall und Bauarbeiten auf der deutschen A93 für rund eine Stunde Verzögerung", berichtet ARBÖ-Sprecher Thomas Haider.

Auch am Grenzübergang Walserberg/Bad Reichenhall auf der Westautobahn (A1) in Salzburg wurden die Reisenden Kontrollen unterzogen. Hier wurden gegen 11.30 Uhr rund zwei Kilometer Stau gemeldet. Nur kurze Verzögerungen und zähen Verkehr gab es am Grenzübergang Lochau/Lindau auf der Rheintalautobahn (A14) in Vorarlberg.

"Am Autobahngrenzübergang Suben/Passau auf der Mühlkreisautobahn (A8) gab es nach Angaben der Behörden keine Grenzkontrollen. Auch an einigen größeren Bundesstraßengrenzübergängen kam es nur zu leichten Verzögerungen", so Haider.

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