Chronologie: Bawag-Debakel

26. Juni 2006, 11:06
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Von der Gründung der "Arbeiterbank" 1922 bis zum Refco-Kredit, Stiftungen und Bundeshaftung

  • 1922 Gründung der "Arbeiterbank";

  • Ende 1980 Start der Karibik-Geschäfte;

  • 1994 Rückzug aus Karibik-Geschäften;

  • 1995 Wiederaufnahme der Karibik-Geschäfte unter GD Elsner;

  • Ende 2000 Bawag kauft P.S.K. und kämpft mit Bilanzproblemen nach rund einer Mrd. Euro Verlust. Die Bank ist fast pleite, ÖGB übernimmt eine Haftung;

  • Oktober 2005 Bawag vergibt Kredit an Refco; das Brokerhaus ist kurz danach insolvent;

  • November 2005 FMA leitet behördliches Verfahren ein, Bawag-Chef Zwettler tritt zurück;

  • Jänner 2006 Nowotny wird neuer Bawag-Chef;

  • März 2006 Bawag-Konten bei Briefkastenfirma auf Anguilla tauchen auf;

  • 24.3. ÖBG-Finanzchef Günter Weninger tritt als Bawag-Aufsichtsrats-Präsident zurück; [] 28. 4. DER STANDARD berichtet exklusiv über die Desana-Stiftung, über die der ÖGB an Refco beteiligt war;

  • 25. 4. Refco-Gläubiger wollen 1,3 Mrd. Euro von der Bawag; US-Richter frieren Bawag-Gelder in den USA ein;

  • 27. 4. Vergleichsverhandlungen starten;

  • 1. 5. Bund, Banken und Versicherungen fangen Bawag mit Bundesgarantie und Zusage für Kapitalspritze auf;

  • 5. 6. Vergleich mit Refco-Gläubigern steht;

  • 15. 6. DER STANDARD berichtet exklusiv über Bawag-Protokolle, in denen GD Elsner 1998 "Stillschweigen" über die Riesenverluste vereinbart hat. (bpf, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17./18.6.2006)
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