IBM und SAP wegen illegalen Absprachen in Ungarn bestraft

23. Juni 2006, 10:23
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Je 2,54 Mio. Euro Geldbuße wegen Kartellbildung

Die Softwarekonzerne IBM und SAP sind in Ungarn wegen illegaler Absprachen bestraft worden. Jeder der beiden Konzerne müsse wegen der Bildung eines Kartells für öffentliche Ausschreibungen 690 Mio. Forint (2,54 Mio. Euro) bezahlen, teilte die ungarische Wettbewerbsbehörde GVH am Freitag mit. Ebenfalls bestraft worden sei die dort ansässige Softwarefirma International System House mit einer Strafe von umgerechnet 500.000 Euro.

Keine Kommentar

Alle drei Firmen kündigten Einspruch gegen das Urteil an. "Wir werden vor Gericht gehen, und solange es noch keine endgültige Entscheidung gibt, kommentieren wir nichts", sagte eine SAP-Sprecherin. Auch bei IBM hieß es, die Firma werde Einspruch einlegen, wolle sich aber zu laufenden Verfahren nicht äußern.(APA/Reuters)

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