Berlin: Afrikanerin überfallen und beschimpft

21. Juni 2006, 16:44
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Wegen Verdachts von fremdenfeindlichen Beleidigung wurde Staatsschutz eingeschaltet

Berlin - Eine 27-jährige Afrikanerin ist in Berlin von sechs Jugendlichen überfallen und fremdenfeindlich beschimpft worden. Die seit zwei Jahren in Berlin lebende Frau aus der westafrikanischen Republik Cote d'Ivoire ist nach eigenen Angaben am Donnerstag auf dem Weg zu einem Supermarkt plötzlich von hinten angegriffen worden, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Freitag. Zwei der bislang unbekannten Täter hätten sie geschlagen, während ein anderer ihr mehrmals mit dem Knie in den Bauch gestoßen habe. Anschließend sollen die Angreifer das Geld der Frau gestohlen und sie beschimpft haben.

Die Frau habe keine äußerlich sichtbaren Verletzungen erlitten, sagte der Sprecher. Sie habe erklärt, dass sie keinerlei Behandlung bedürfe. Wegen des Verdachts einer fremdenfeindlichen Beleidigung sei auch der Staatsschutz eingeschaltet worden. Die Täter waren nach dem Überfall im Stadtteil Lichterfelde im Süden Berlins geflohen. (Reuters)

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