Zertifikate: HVB 2x5 Profi Anleihe

10. Juli 2006, 14:50
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Fünf Prozent Zinsen pro Jahr in den ersten beiden Laufzeitjahren - Von Walter Kozubek

Bei der HVB 2x5 Profi Anleihe handelt es sich genau um solch ein Zertifikat, dem sicherheitsorientierte Anleger in Zeiten turbulenter Aktienmärkte wieder erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen könnten.

Der Ertrag, der sich mit dieser Anleihe erwirtschaften lässt, setzt sich einerseits aus fixen Zinsen und andererseits der zukünftigen Entwicklung ausgewählter, internationaler Aktien zusammen.

In den ersten beiden Laufzeitjahren erhält man garantiert 5% pro Jahr ausbezahlt. Ab dem Jahr 2009 liegt die Mindestverzinsung bei 1%. Dieser Zinssatz kann jedoch deutlich übertroffen werden, wenn sich die Aktienkurse von Abbott, Allianz, Altria, Anheuser-Busch, Bristol-Myers, British American Tobacco, BT Group, Canon, DaimlerChrysler, Enel, France Télécom, Honda Motor, Lloyds, TSB, Merck & Co., Nestlé, Pfizer, Sony, Southern, Toyota, Verizon Communications halbwegs stabil entwickeln.

Ab dem dritten Laufzeitjahr wird der Zinskupon errechnet, indem 25% der Wertentwicklung der am schlechtesten gelaufenen Aktie zu einem Stammkupon von 7% addiert werden. Da wahrscheinlich nur die größten Optimisten davon ausgehen, dass keine der im Korb enthaltenen Aktien innerhalb der nächsten 3 Jahre ins Minus rutschen wird, errechnet sich bei einem Kursrutsch der schlechtesten Aktie um angenommene 16% ein Jahreskupon in Höhe von 3%. (7%+ (25% von -16)).

Wenn in 3 Jahren sämtliche Aktien zumindest auf oder oberhalb ihrer Anfangswerte notieren, dann beträgt der Zinskupon zumindest 7%. Da die Anleihe beim Erreichen von insgesamt 15% Zinsen sofort getilgt wird, würde dieses positive Szenario zur sofortigen Rückzahlung des eingesetzten Kapitals führen.

Die HVB 2x5 Profi Anleihe mit maximaler Laufzeit bis 25.6.13, ISIN: DE000HV1A4Y6, kann auch an der EUWAX noch bis 16.6.06 zu 100 Euro mit 100% + 2% Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

Fazit: Dieses klassische Garantieprodukt eignet sich für Anleger, die auch bei eher negativ tendierenden Aktienkursen positive Rendite erwirtschaften wollen. Im Sinne einer zufrieden stellenden Rendite sollte keine der Aktien um mehr als 24% einbrechen, da dann nur der 1%-ige Mindestkupon ausbezahlt wird.

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