Mysteriöse Todesfälle in US-Haft

19. Juni 2006, 15:23
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Drei Männer am 9. Mai gestorben - Armee rechtfertigt sich für Gefangennahme von irakischem Politiker Subaidi

Bagdad/Kairo - Die US-Armee untersucht im Irak drei mysteriöse Todesfälle in amerikanischer Militärhaft. In einer Erklärung des US-Militärs vom Freitag hieß es, das Kriminaluntersuchungskommando der US-Armee bemühe sich herauszufinden, weshalb die drei Männer am 9. Mai in dem Gefängnis in der Provinz Salaheddin gestorben seien.

Gleichzeitig rechtfertigte die US-Armee die Gefangennahme des Vorsitzenden des Rates der Provinz Kerbala vom Vortag, gegen die zahlreiche Provinzpolitiker in Kerbala protestiert hatten. Das amerikanische Militärkommando in Balad erklärte, Scheich Akil al- Subaidi sei der "Kommandant eines Terrornetzwerkes". Er sei an der Tötung irakischer Bürger beteiligt gewesen und habe Angriffe gegen irakische und amerikanische Soldaten angeordnet. (APA/dpa)

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