Ozonwarndienst: Informationsschwelle überschritten

20. Juli 2006, 12:43
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Durch schönes Wetter sind weitere Überschreitungen möglich - Werte können zu Reizungen der Schleimhäute und Atembeschwerden führen

Wien - Im Ozonüberwachungsgebiet "Eins" Nordostösterreich sind Donnerstag an vier Messstellen in Niederösterreich (Wien und Burgenland keine) Ozonkonzentrationen größer als 180 µg/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten.

Weiter Überschreitungen

Auf Grund der meteorologischen Situation kann die Informationsschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden. Deshalb gibt der Ozonwarndienst folgende Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen bekannt:

Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Kinder und gefährdete Personen

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. (red/ots)

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