Ambros begründet Ende von "Austria 3" mit "Leerlauf"

15. Juni 2006, 18:38
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Fendrich: Getrennte Wege wegen nicht realisiertem gemeinsamen Projekt

Wien - Unterschiedliche Gründe nennen Wolfgang Ambros und Reinhard Fendrich für das Ende des Projekts "Austria 3", das am Montag dieser Woche bestätigt wurde. Während Ambros die Trennung als "logische und vernünftige Konsequenz" eines "allmählichen Leerlaufs" bezeichnete, nennt Fendrich in einer Aussendung des Promotors der Band, mc events & musicpromotions, die Nichtrealisierung eines "gemeinsamen Projekts, wie CD oder Film" als Grund.

Nach neun Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit der Austropop-Stars Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros und Georg Danzer wollen die drei nach der Sommertour mit insgesamt zwölf Konzerten künftig getrennte Wege gehen. Das letzte Konzert findet am 24. Juli in Altusried (Deutschland) statt.

In einer Aussendung von mc events & musicpromotions hebt Ambros die "schöne und auch spannende Zeit miteinander" hervor. "Aber nach neun Jahren gemeinsamer Auftritte haben wir den allmählichen Leerlauf bemerkt, so ist die Trennung nur eine logische und vernünftige Konsequenz." Fendrich meinte, dafür, dass Austria 3 als ein einziges Konzert im Theater an der Wien geplant war, habe es sehr lange gehalten. "Da jedoch ein gemeinsames Projekt, wie CD oder Film, auf Grund der unterschiedlichen Arbeitsweisen nicht realisiert werden konnte, gehen wir fortan getrennte Wege. Wir wollen uns in nächster Zukunft wieder verstärkt eigenen Projekten zuwenden." Und Danzer wird mit den Worten zitiert: "Ich habe aus der Zusammenarbeit mit den beiden Herren einige lehrreiche Erkenntnisse gewonnen. Am Ende bleibt nur der Satz: 'Weus'd mei Freund bist, kanns'd nie zu schwer sein...'" (APA)

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