2.500 US-Soldaten im Irak getötet

20. Juni 2006, 16:13
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Armee: deutlich weniger als im Vietnam- oder des Korea-Krieg

Washington - - Gut drei Jahre nach Beginn der US-Offensive im Irak hat die Zahl der dort getöteten US-Soldaten die Marke von 2500 erreicht. Die Zahl der Verletzten bezifferte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag mit 18.490. Im selben Zeitraum wurden auch Zehntausende Iraker getötet.

Im Irak kommen seit Beginn des Einsatzes im März 2003 durchschnittlich zwei US-Soldaten pro Tag ums Leben, die meisten von ihnen durch Anschläge. Dies sind US-Verteidigungsexperten zufolge jedoch deutlich weniger als während des Vietnam- oder des Korea-Kriegs. In Vietnam verloren rund 58.000 US-Soldaten ihr Leben, in Korea waren es 54.000.

"Jeder einzelne Verlust trifft unsere Nation schwer, ebenso die Truppeneinheiten und am meisten natürlich die Familien", sagte der stellvertretende Chef des US-Generalstabs, Carter Ham.

Dass die Zahl der Getöteten nun eine symbolische Marke erreicht habe, sei ohne Belang. "Anstatt die Gesamtzahl zu betrachten ist es wichtiger für uns, daran zu denken, dass diese Gesamtzahl aus Individuen besteht, denen wir sehr, sehr dankbar sein müssen", sagte der Brigadegeneral. (APA)

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