Motorola-Kompetenzzentren in Österreich arbeiten an GPRS-Netzwerken

8. Juni 2000, 15:48

Mobilkom Austria-Kunden erhalten in Kürze GPRS-Zugang

Die zwei in Österreich ansässigen Kompetenzzentren von Motorola sind in die Entwicklung und Planung für die Implementierung von GPRS-Netzwerken eingebunden. Die Global Network Design and Consultancy Group (GNDC) entwickelt Werkzeuge, Kow-how und Systeme für heutige und künftige Mobilfunk-Technologien und führt weltweit Feldversuche mit GPRS (General Packed Radio System) für Netzbetreiber durch. Das Radio Network Planning Competence Center (RNPC) wird europaweit Netzbetreiber bei der Planung von Netzwerken der 2. und 3. Generation (UMTS) unterstützen.

"Die Einführung von GPRS stellt die nächste Entwicklungsstufe der Mobilfunknetze dar und ist der erste Schritt in Richtung Netze der dritten Mobilfunk-Generation", erklärt Peter Levak, Geschäftsführer Motorola Österreich. Der weltweit erste Datentransfer über GPRS-Mobilfunknetze sei im vergangenen November vom englischen Netzbetreiber BT Cellnet mittels GPRS-Infrastruktur von Motorola realisiert worden. Nur wenige Wochen später führte Motorola Österreich gemeinsam mit dem Mobilfunkbetreiber Mobilkom Austria den ersten GPRS-Call in Österreich durch. Bereits ab Mitte dieses Jahres werden Mobilkom-Kunden Zugang zu den Hochgeschwindigkeits-Datendiensten haben.

Neben Österreich wird die GPRS-Infrastruktur von Motorola unter anderem bereits in Deutschland, England, Tschechien, Frankreich, Ungarn und der Türkei eingesetzt. Motorola exportiere inzwischen kommerzielles GPRS-Netzwerk-Equipment in etwa 15 Länder, geht aus der Presseinformation vom Donnerstag hervor. (APA)

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