Logoproblem für Kulturhauptstadt

19. Juni 2006, 21:34
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Verantwortliche glauben an einvernehmliche Lösung - "Logos sind nicht verwechselbar"

Linz - In der Diskussion um die Vorwürfe, beim neuen Logo für die Linzer Kulturhauptstadt 2009 handle es sich um ein Plagiat, glauben alle Beteiligten nun an eine einvernehmliche Lösung. In einer Presseaussendung teilte Martin Heller, der Intendant des Kulturhauptstadt-Projektes am Donnerstag mit, man sei sich mit "Jeunesse - Musikalische Jugend Österreichs" darüber einig geworden, dass sich die Logos zwar ähnlich sehen, aber nicht verwechselbar seien.

Man sei übereingekommen, der Vorwurf, das neue Logo von "Linz 09" sei ein Plagiat, sei nicht zutreffend. Gedruckt seien die Logos zwar ähnlich, aber unverwechselbar. Im Fall der Kulturhauptstadt gehe es um die stilisierte Jahreszahl 09, das Kennzeichen der "Jeunesse" solle an die Notenschrift erinnern. Man bleibe jetzt im Gespräch und versuche, so schnell wie möglich eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Angelika Möser, die Generalsekretärin der "Jeunesse" sagte in einem Interview mit dem ORF Radio Oberösterreich, ihr sei klar, dass das Kulturhauptstadt-Logo nicht absichtlich ähnlich gestaltet wurde, wie das Kennzeichen von "Jeunesse". Auch sie glaube an eine gemeinsame Lösung, an die aber mit dem nötigen Ernst herangegangen werden müsse. Eine Möglichkeit wäre etwa eine Kooperation zwischen "Jeunesse" und "Linz 09". (APA)

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    Logos von Jeunesse und Linz

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