Monsun-Regen: Überschwemmungen in China und Indien

16. Juni 2006, 09:25
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Zahlreiche Tote - Brahmaputra droht über die Ufer zu treten

Peking/Guwahati - Bei Überschwemmungen nach Monsun-Regen sind in China und Indien zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Allein in der chinesischen Gebirgsregion Guizhou im Südwesten des Landes wurden 25 Tote und 30 Vermisste gemeldet. In zwei Bezirken der Provinz brachen fast 1.300 Häuser ein, nachdem es vier Stunden lang ununterbrochen heftig geregnet hatte. Im Süden von China sind schon in den vergangenen zwei Wochen über 90 Menschen Überschwemmungen ums Leben gekommen.

Im indischen Bundesstaat Assam, der im Norden an China grenzt, standen knapp 3.000 Dörfer unter Wasser. In Assam mussten etwa 150.000 Menschen Notunterkünfte aufsuchen oder auf Anhöhen fliehen.

Wie der amtliche Wasserausschuss mitteilte, erreichte der Brahmaputra, einer der längsten Flüsse Asiens am Mittwoch einen bedenklichen Wasserstand: An mindestens acht Orten in Assam hat der Fluss den Gefahrenpegel überschritten und drohte über das Ufer zu treten. Der Brahmaputra ist mit mehr als 2.900 Kilometern einer der längsten Flüsse Asiens. (APA)

  • Überschwemmte Straßen in Rangia in Indien
    foto: anupam nath

    Überschwemmte Straßen in Rangia in Indien

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