Wiener Tierschutz-Ombudsstelle: 6.200 Anrufe seit einem Jahr

14. Juni 2006, 15:23
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Bevölkerung durch Konsumenten-Kampagne "Kein Ei mit drei" gur informiert

Wien - Die seit 1. Jänner 2005 bestehende Stelle des Wiener Tierschutzombudsmanns stößt auf reges Interesse: Über 6.200 Menschen haben Hermann Gsandtner und sein Team im Jahr 2005 bereits kontaktiert, berichtete die zuständige Stadträtin Sonja Wehsely (S). Seit Juni 2005 wurde bereits 50.000 Mal auf die Homepage zugegriffen.

Die Anliegen der Wiener seien unterschiedlich, erklärte Gsandtner. Anzeigen wegen schlechter Tierhaltung werden an das Veterinäramt (MA 60) weitergeleitet.

Aufgaben

Zu den Aufgaben des Tierschutzombudsmannes zählen vor allem die Tierschutzinteressen, die Wahrnehmung der Tierschutzrat-Mitgliedschaft im Gesundheitsministerium, sowie die Begutachtung von Gesetzesbestimmungen und Verordnungen. Auf fünf Jahre bestellt, ist er nicht an Weisungen gebunden.

Projekte

Zahlreiche Projekte seien im Jahr 2005 bereits initiiert worden, erklärte Wehsely. Vor allem die Kastration von streunenden Katzen in Zusammenarbeit mit dem Katzenheim Freudenau. Besonders gut angekommen sei die Informationskampagne "Kein Ei mit drei" bei der Bevölkerung. Die Konsumenten wurden dabei informiert, dass Eier mit einer Drei am Beginn ihrer Kennzeichnungsnummer aus Käfighaltung stammen. (APA)

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