Kfz-Markt im Mai mit 4,4 Prozent Zuwachs

26. Juni 2006, 10:01
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Dieselanteil bei Neuzulassungen sinkt - VW bei Neuzulassungen an der Spitze - Von Jänner bis Mai plus 3,3 Prozent

Wien - Im Mai wurden 4,4 Prozent mehr Kraftfahrzeuge zugelassen als im Vorjahresmonat. Der heimische Personenkraftwagen (Pkw)-Markt entwickelte sich ebenfalls positiv mit plus 3,2 Prozent. Die Zahl der Neuzulassungen bei Lkw stieg um 2,7 Prozent. Der Frühling 2006 brachte auch überdurchschnittlich hohe Zunahmen bei den Neuzulassungszahlen der Motorräder (+23,4 Prozent) und der Leichtmotorräder (+37,0 Prozent), heißt es in einer Aussendung der Statistik Austria heute, Mittwoch.

Von den im Mai 30.659 neu zugelassenen Personenkraftwagen sind 59,3 Prozent (18.181 Pkw) Dieselfahrzeuge, das sind weniger als noch im Mai 2005, als der Anteil 63,7 Prozent (bzw. 18.914 Pkw) betrug. Der Nutzfahrzeugmarkt entwickelte sich unterschiedlich: Die Zahl der Neuzulassungen bei den Lkw stieg um +2,7 Prozent, durch den "Zulassungsboom" im April (Einführung des digitalen Tachografen mit 1. Mai 2006) ging die Zulassungszahl bei den Sattelzugfahrzeugen um 90,2 Prozent zurück. .

Der Anstieg bei Zugmaschinen betrug 25,1 Prozent. Die Zulassungen der Omnibusse sanken um 46,7 Prozent; der Grund dafür dürfte auch hier die Einführung des digitalen Tachografen sein (im April haben sich die diesbezüglichen Neuzulassungen mehr als verfünffacht).

VW bleibt an der Spitze

Im Vergleich nach Marken steht VW mit einem Anteil von 17,4 Prozent an allen Neuzulassungen im Mai weiterhin an der Spitze (+5,4 Prozent gegenüber Mai 2005), gefolgt von Opel mit einem Anteil von 7,6 Prozent (-32,5 Prozent). Unter den wichtigsten Marken konnten Renault (+3,9 Prozent), Ford (+25,1 Prozent), Audi (+6,5 Prozent), Toyota (+10,0 Prozent) und Mazda (+27,8 Prozent) zulegen, während Opel (-32,5 Prozent), Skoda (-3,6 Prozent), Peugeot (-12,9 Prozent) und BMW (-6,6 Prozent) zum Teil hohe Verluste hinnehmen mussten.

Von Jänner bis Mai 2006 wurden insgesamt 186.588 Kraftfahrzeuge zum Verkehr neu zugelassen, um +3,3 Prozent oder 5.943 Zulassungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Während die Zahl der Personenkraftwagen mit 139.513 Stück um +0,8 Prozent (1.151 Stück) zunahm, war jene der dieselbetriebenen Pkw um 7.765 Stück (-8,1 Prozent) rückläufig. Bei Lkw (+12,1 Prozent), Motorfahrrädern (+12,7 Prozent), Zugmaschinen (+16,0 Prozent), Sattelzugfahrzeugen (+16,1 Prozent) bzw. Leichtmotorrädern (+21,1 Prozent) konnte jeweils ein Anstieg verzeichnet werden.

Unter den Top 10 Pkw-Typen verzeichnete VW mit dem Golf im Zeitraum von Jänner bis Mai 2006 wieder kräftige Einbußen (-12,8 Prozent gegenüber Vorjahresperiode), konnte jedoch mit dem VW Passat (+70,4 Prozent) kräftig zulegen. Zuwächse wurden auch beim Skoda Fabia (+4,6 Prozent) und VW Polo (+8,1 Prozent) verzeichnet, beim Opel Zafira sogar ein Plus von 28,8 Prozent. Typen wie Ford Focus (-19,8 Prozent), Opel Astra (-33,6 Prozent), Renault Megane (-17,3 Prozent), Audi A4 (-14,6 Prozent) oder Skoda Octavia (-0,6 Prozent) mussten dagegen zum Teil hohe Verluste hinnehmen. (APA)

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