Mück sieht Überprüfung gelassen entgegen

29. Juni 2006, 14:49
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"Da habe ich nichts zu befürchten" - "Es ist ja nicht gesagt, dass nur in eine Richtung untersucht wird"

ORF-Fernsehchefredakteur Werner Mück sieht einer Prüfung von "kolportierten Missständen" in der ORF-Information, wie sie der ORF-Stiftungsrat Dienstagabend mit großer Mehrheit beschlossen hat, gelassen entgegen. "Jede Überprüfung ist mir recht. Da habe ich nichts zu befürchten. Im Gegenteil, pauschale Gerüchte werden als solche entlarvt, und es ist ja nicht gesagt, dass nur in eine Richtung untersucht wird", erklärte Mück am Mittwoch gegenüber der APA.

"Ich kommentiere die Entscheidungen unseres Aufsichtsgremiums nicht"

Auf Aussagen bürgerlicher Stiftungsräte, wonach es sich bei der Entscheidung des Stiftungsrates sowie der Einsetzung einer Untersuchungs-"Gruppe" um eine "Vorverurteilung" beziehungsweise ein "Femegericht" handle, wollte Mück nicht näher eingehen. "Ich kommentiere die Entscheidungen unseres Aufsichtsgremiums nicht, mache mir aber als Journalist meinen Reim auf die Allianz der Antragsteller."

Etwaige wahltaktische Gründe für die Aktivitäten im Stiftungsrat stören Mück nicht. "Mir ist ist jedes Motiv recht, dass dazu führt, Verdächtigungen aus der Welt zu schaffen", so der TV-Chefredakteur des öffentlich-rechtlichen Senders. (APA)

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