Färbemittel, Luftfahrt, Biolabor

20. Juni 2006, 19:29
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Färbemittel reduziert

Der diesjährige Lillehammer Award, eine Auszeichnung des Innovationsprogramms Eureka der EU, geht an ein gemeinsames Projekt der Bludenzer Firma Getzner Textil AG und der Universität Innsbruck. Die Forscher entwickelten einen Prototypen zur Reduktion von elektrochemischen Färbemitteln. Derzeit laufen im Rahmen von Eureka rund 670 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,8 Milliarden Euro. Rund 100 österreichische Unternehmen forschen im Rahmen von Eureka, das hier zu Lande über die Forschungs­förderungs­gesellschaft abgewickelt wird. Der Lillehammer Award wird seit 1994 jährlich für besonders innovative Projekte vergeben.

Luftfahrtzukunft thematisiert

Von 19. bis 21. Juni steht Wien im Zentrum eines europäischen Dialogs zur Zukunft der Luftfahrt: Auf dem Wiener Messegelände werden im Rahmen der Aeronautics Days 2006 Konzepte vorgestellt. Es werden Wege für weitere Fortschritte im Bereich Umwelttechnologie, Kundenzufriedenheit, Sicherheit, Pünktlichkeit, neue Werkstoffe und Technologien sowie Kosteneinsparung aufgezeigt. Österreichische Technologieentwicklung im Bereich Luftfahrt kommt vor allem von Unternehmen wie Fischer Advanced Composite Components FACC in Ried oder Diamond Aircraft in Wr. Neustadt.

Biolabor fertig gestellt

Ab sofort steht dem FH-Studiengang Bioinformatik in Hagenberg ein neues Biolabor zur Verfügung. Es ermöglicht den Studierenden, alle biologischen Standardmethoden auszuprobieren: von der DNA- und Protein-Analyse über das Arbeiten mit Zellen bis zur Untersuchung von Chromosomen. Erste Bioinformatiker beenden heuer ihr Studium in Hagenberg. Rund 80 Studenten haben sich in Hagenberg für Bioinformatik entschieden, 20 von ihnen schließen heuer erstmals diesen Zweig mit dem DI (FH) ab. Einsatzmöglichkeiten sind vor allem biotechnische Unternehmen, pharmazeutische Firmen, medizinische Institutionen und Forschungseinrichtungen.

Softwarepark

(DER STANDARD Printausgabe, 14. Juni 2006)

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