Chef von T-Mobile Deutschland erwartet Umsatzdelle

21. Juni 2006, 09:50
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Wegen weiter fallender Preise für Handy-Telefonate

Weiter fallende Preise für Handy-Telefonate werden nach den Worten des Chefs von T-Mobile Deutschland zu einer monatelangen Umsatzdelle der Anbieter führen. Auch eine steigende Mobilfunk-Nutzung könne dies nicht ausgleichen: Die Kunden änderten ihr Verhalten langsamer als die Preise fielen, sagte Philipp Humm gegenüber der "Financial Times Deutschland" (FTD). Humm rechnet nur noch mit etwa drei Prozent Wachstum in den kommenden Jahren getrieben allein durch Datendienste.

Unter Druck

Zahlreiche Billiganbieter haben T-Mobile zuletzt unter Druck gesetzt. Allein in den vergangenen zwölf Monaten sind laut FTD die Minutenpreise in Deutschland um zwölf Prozent gefallen. Im ersten Quartal habe T-Mobile deshalb 3,4 Prozent Umsatzverlust ausweisen müssen. "Der Markt hat Überkapazitäten und viel Spielraum auf der Preisseite", sagte Humm.

Preismodelle

Die Anbieter seien dabei, ihre Preismodelle umzustellen. Diese Phase werde bis ins Frühjahr 2007 reichen. Bis dahin würden Umsätze und Margen fallen. Diesem könnten die Mobilfunker nur begegnen, falls es ihnen gelänge, das Kundenverhalten zu ändern.(APA/Reuters)

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