UNICEF: Eines von drei kranken Neugeborenen in Lebensgefahr

20. Juni 2006, 14:41
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Kinderhilfswerk der Vereinten Nation benötigt 18 Millionen Euro - In den Palästinensergebieten fehlen Medikamente

Genf - Frauen und Kinder in den Palästinensergebieten benötigen nach UNO-Angaben dringend internationale Unterstützung. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nation (UNICEF) am Dienstag in Genf mitteilte, verdreifachte die Organisation ihren Spendenappell vom vergangenen November von 8,4 Millionen auf 22,7 Millionen Dollar (18 Millionen Euro).

Das meiste Geld werde für Arzneien benötigt, sagte ein UNICEF- Sprecher. Eines von drei kranken Neugeborenen drohe der Tod durch alltägliche Krankheiten, weil es nicht richtig medizinisch oder mit Medikamenten behandelt werden könne. Dies gelte besonders für den Gazastreifen, wo der Zugang schwierig sei und es bis zu sechs Tage dauere, um Nachschub vor Ort zu bringen. Im Mai seien die Lagerbestände fast auf Null gesunken. (APA/dpa)

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