Berlin: Patient steckte 80 Stunden in Fahrstuhl fest

14. Juni 2006, 18:25
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68-Jähriger verbrachte mehr als drei Tage in stecken gebliebenem Spitals-Lift - Notrufglocke war nicht defekt

Berlin - Mehr als drei Tage lang hat ein Patient des Berliner Benjamin-Franklin-Klinikums allein in einem Aufzug des Krankenhauses zugebracht. Erst nach gut 80 Stunden fanden Krankenhausmitarbeiter den 68-Jährigen in dem steckengebliebenen Fahrstuhl, wie die Berliner Tageszeitung "B.Z." (Mittwochausgabe) berichtete. Der Rollstuhlfahrer war seit Freitag vermisst worden, erst am Montagabend wurde er entdeckt. Eine Sprecherin der Klinik bestätigte den Vorfall. Der Notrufknopf des Fahrstuhls sei offenbar nicht defekt gewesen, der Vorfall werde derzeit aber genau überprüft. Der Patient habe keinen Schaden davongetragen, betonte die Sprecherin. Ihm gehe es den Umständen entsprechend "sehr gut". (APA/AFP)
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