Österreicher fürchten sich vor Pensionskürzungen

14. Juni 2006, 09:27
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Angst vor kriminellen Übergriffen hat deutlich zugenommen - Furcht vor Krankheit erst auf Platz fünf

Wien - Wenn es um ihre Zukunftsängste geht, dann fühlen sich die Österreicher vor allem durch die Kürzung staatlicher Leistungen in ihrer Existenz bedroht: Von rund 800 Befragten nannten bei der Generali-Studie jeweils 61 Prozent schmalere Pensionen und Sozialleistungen, nur ein Prozent weniger gab eingeschränkte Gesundheitsleistungen an.

Im Vorjahr hatte noch die Umweltverschmutzung die meisten Ängste geweckt, in der aktuellen Studie rutsche sie mit 57 Prozent auf Platz sechs ab. Sorgen bereitet aber immerhin 59 Prozent der Österreicher ein Atomunfall. Damit liegt diese Befürchtung noch vor einer schweren Krankheit, die von 57 Prozent angegeben wurde.

Deutlich zugenommen hat gegenüber dem Vorjahr die Angst der Österreicher vor kriminellen Übergriffen auf Hab und Gut. Knapp jeder Zweite (47 Prozent) fühlt sich etwa von einem Wohnungseinbruch in seiner Existenz bedroht. Im Vorjahr waren es 38 Prozent. (APA)

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