Kapitalerhöhung bei Intercell

30. Juni 2006, 13:55
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Abschluss einer Vereinbarung über die Vermarktung und den Vertrieb des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis

Wien - Das österreichische börsenotierte Impfstoffunternehmen Intercell AG gab Dienstag Früh eine Kapitalerhöhung ad hoc bekannt. Das Angebot umfasst bis zu 7,8 Mio. alte und neue Stückaktien. Vorbehaltlich der Genehmigung des Börseprospektes durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) werde die Kapitalmarkttransaktion voraussichtlich am Mittwoch, dem 14. Juni 2006, beginnen. Ziel der Kapitalaufstockung sei es, die nächste Wachstumsphase einzuleiten.

Das Angebot beinhaltet eine Kapitalerhöhung von bis zu 4,7 Mio. neuen Stammaktien unter Wahrung der Bezugsrechte der Aktionäre, wobei für je sieben alte Aktien eine neue Aktie bezogen werden kann. Darüber hinaus werden bis zu 2,5 Mio. bestehende Stammaktien von Private Equity Fonds verwaltet durch MPM Capital, TVM Capital, Star Ventures und Alpinvest umplatziert. Weitere 600.000 Aktien werden seitens des Managements und der Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Ausübung von Aktienoptionen angeboten, um dadurch entstehende Steuern und Ausübungskosten abzudecken, hieß es in der Meldung.

Novartis investiert

Novartis habe sich demnach verpflichtet, im Rahmen dieses Angebots bis zu 30 Mio. Euro in Aktien von Intercell zu investieren. Die Angebots- und Bezugsfrist läuft von 14. bis 29. Juni 2006. Der Handel der neuen Aktien wird voraussichtlich am 4. Juli 2006 im Amtlichen Handel an der Wiener Börse (Segment Prime Market) beginnen.

Die Transaktion wird von Merrill Lynch International als Global Coordinator und Sole Bookrunner durchgeführt. Erste Bank and Sal. Oppenheim jr. & Cie. agieren als Co-Lead Manager.

Weiters gab Intercell heute den Abschluss einer Vereinbarung über die Vermarktung und den Vertrieb des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis (IC51) in den USA, Europa und "bestimmten anderen Ländern" bekannt. (APA)

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