50 Unternehmen auf 40 Metern Leuchtvitrine

8. Juni 2000, 11:08

Österreich präsentiert sich bei der Expo 2000 in Hannover als Land der Innovationen

Wien/Hannover - Österreich präsentiert sich bei der Expo 2000 in Hannover als Land der Innovationen. 50 namhafte und weniger bekannte heimische Unternehmen stellen sich und ihre Pionierleistungen bei einer Dauerausstellung von Anfang Juni bis Ende Oktober vor. Die Bilder werden auf einer 40 Meter langen und drei Meter hohen Leuchtvitrine auf drei Ebenen präsentiert.

Unter den ausstellenden Unternehmen findet sich "Prominenz" wie die börsenotierte Austria Mikro Systeme (AMS), BMW Motoren, der Flugzeugbauer Fischer Advanced Composite Components (FACC), HTM, der Seilbahnhersteller Doppelmayr, die Möbelfabrik Wittmann, Magna, Miba, der Kranhersteller Palfinger, Rosenbauer, Steyr Daimler Puch oder das Forschungszentrum Seibersdorf, die Nationalbibliothek, AVL List, Wolford. Weiters bene Büromöbel, Swarowski, die Lomographische Gesellschaft, das Ars Electronica Center oder Kapsch. Weniger bekannt sein dürften die AS Erdenwerke, die sich der Wüstenbegrünung widmen, der Waffelmaschinen-Hersteller Franz Haas oder das Silikattechnik-Unternehmen TGM, das sich der Sanierung von Pyramiden und Sphingen widmet.

"Wir wollten weg von den klassischen Unternehmensdarstellungen", sagte einer der Organisatoren. Im Vordergrund sollten vielmehr die Produkte stehen. Die Auswahl der Unternehmen sei zwangsläufig unvollständig. Auffallend sei die starke Rolle der Autozulieferindustrie in Österreichs Wirtschaft.

Beispiele für dargestellte Innnovationen: HTM zeigt eine innovative Designer-Bindung aus besonders leichtem modernen Material, das Forschungszentrum Seibersdorf einen 2 cm x 3 mm großen Ionenantrieb für Satelliten, die Österreichische Nationalbibliothek ein innovatives Papier-Entsäuerungsverfahren und der Kranhersteller Palfinger ein Brückenwartungsgerät. (APA)

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