Versicherungsbetrugs-Verfahren gegen Scheuch eingestellt

21. Juni 2006, 15:21
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Nach außergerichtlichem Vergleich mit der Versicherung im Zivilverfahren

Wien - Das Justizministerium stellt das Verfahren gegen BZÖ-Bündnissprecher Uwe Scheuch ein, berichtet die "Presse" (Dienstag-Ausgabe). Gegen Scheuch war wegen des Verdachts des Versicherungsbetrugs ermittelt worden, nachdem dessen BMW im Jahr 2000 unter nicht restlos geklärten Umständen verschwunden war. Das Justizministerium folgt laut "Presse" der Empfehlung von Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft.

Vor acht Monaten hatten Scheuch und seine Kfz-Versicherung einen Zivilprozess mit einer außergerichtlichen Einigung beendet. Der BZÖ-Sprecher hatte im Jahr 2000 den Diebstahl seines BMW in Ungarn angezeigt. Ein Mitarbeiter Scheuchs, der angab, den Wagen im Auftrag Scheuchs nach Serbien transferiert zu haben, wurde in seiner Heimat Ungarn wegen Beihilfe zum Versicherungsbetrug verurteilt. Er nannte als Auftraggeber Uwe Scheuch - den den Vorwurf stets bestritt. Er prozessierte stattdessen gegen seine Versicherung um 27.800 Euro - und einigte sich im Oktober 2005 außergerichtlich mit ihr. (APA)

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