Friedenspreis des Deutschen Films an Henckel von Donnersmarck

22. Juni 2006, 17:02
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Für sein Spielfilmdebüt "Das Leben der Anderen"

München - Florian Henckel von Donnersmarck wird für sein Spielfilmdebüt "Das Leben der Anderen" mit dem Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet. Der Jungregisseur teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Bernhard Wicki Filmpreis "Die Brücke" mit seinem Hauptdarsteller Ulrich Mühe.

Die Laudatio während des Münchner Filmfestes vom 15. bis 22. Juli werde Hans Dietrich Genscher halten, teilten die Veranstalter am Montag mit. Ein weiterer Ehrengast des Festivals ist in diesem Jahr der Oscar-Preisträger Barry Levinson ("Wag the Dog"), der mit dem Cine-Merit-Award für sein Lebenswerk geehrt wird.

250 Filme aus 40 Ländern sind in diesem Jahr in München zu sehen. Zu den Höhepunkten zählt eine Retrospektive des Exiliraners Mohsen Makhmalbaf, dessen regimekritisches Werk "Scream of the Ants" in München seine Weltpremiere feiert. Ein besonderes Augenmerk wollen die Veranstalter auf Filme aus dem östlichen Mitteleuropa richten, darunter Werke aus Tschechien, Polen oder Bosnien.

Historisch interessant ist ein Film über das im Zweiten Weltkrieg zerstörte München. Die Bilder seien von einem gebürtigen Münchner aufgenommen worden, der in die USA geflohen und dann als US-Soldat in seine Heimat zurückgekehrt sei, sagte Filmfestsprecher Zoran Gojic. (APA/dpa)

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