United Technologies zieht sich vom Frankfurter Aktienmarkt zurück

29. Juni 2006, 14:57
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Der US-Mischkonzern United Technologies zieht sich wegen geringer Umsätze vom Frankfurter Aktienmarkt zurück

Hamburg - Der US-Mischkonzern United Technologies zieht sich wegen geringer Umsätze vom Frankfurter Aktienmarkt zurück. Das Unternehmen habe das Delisting im amtlichen Markt beantragt, sagte ein Sprecher der Börse der "Financial Times Deutschland" (FTD/Montag). Die Notierung soll am 9. September eingestellt werden. Zu United Technologies gehören der Aufzughersteller Otis, der Klimagerätebauer Carrier, der Triebwerkespezialist Pratt & Whitney und die Hubschrauberfirma Sikorsky.

Auf Frankfurt entfalle weniger als ein Prozent des weltweiten Handels mit den Aktien von United Technologies. Durch den Rückzug spare das Unternehmen die Kosten für die Notierung. Die Aktie wird in Europa auch in Brüssel, London, Paris und Zürich gehandelt. United Technologies beschäftigt ein Drittel seiner Mitarbeiter in Europa, davon 7.500 in Deutschland. Ebenfalls wegen geringer Umsätze hatte sich Ende 2004 der weltgrößte Anbieter von Satellitendiensten, SES Global, von der Frankfurter Börse zurückgezogen. (APA/dpa)

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